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rosenbergschule bernkastel-kues

Das 1968 als Schule für geistig behinderte Kinder errichtete Gebäude sollte energetisch saniert, erweitert und für die Aufnahme körperbehinderter Kinder umgestaltet werden. Die Aufgabenstellung lautete daher: Erhöhung der Anzahl der Klassenräume und Schaffung von Barrierefreiheit im Innenund und Außenraum.

Die Voraussetzungen für diese Zielsetzung waren jedoch äußerst schwierig: Wegen starker Hanglage waren die Ebenen des im Laufe der Zeit immer wieder erweiterten Schulgebäudes gegeneinander höhenversetzt und nur über Treppen miteinander verbunden. Zudem wies der Schulhof ein derart großes Gefälle auf, dass er für Rollstuhlfahrer nicht zu nutzen gewesen wäre. Nutzungsoptimierung und behindertengerechte Erschließung verlangten nach einem gänzlich neuen Konzept.

Um die Anzahl der Ebenen zu reduzieren wird das Gelände um Eingang und Schulhof um eine Geschoßhöhe abgetragen. Der zentral gelegene Haupteingang wird abgerissen und durch einen transparent gestalteten Erschließungsbaukörper ersetzt. Dieser besteht aus einer Flachdachkonstruktion aus Holzleimbindern und und einer zweiseitigen, raumhohen Glasfassade. Die erforderlichen Rauchabzüge sind in einer Lichtstraße integriert, welche den Foyerraum zusätzlich mit Tageslicht versorgt.

Ein behindertengerechter Aufzug im Foyer verbindet die verbliebenen Ebenen miteinander und schafft damit die barrierefreie Zugänglichkeit. Die Erhöhung der Anzahl der Klassenräume erfolgte durch Umstrukturierung von Räumen und Hinzunahme von ungenutzten Balkonbändern zum Innenraum.

BauherrKreisverwaltung Bernkastel-Wittlich
OrtBernkastel-Kues
Baujahr2005 bis 2007 (3 BA)
Nutzfläche2.700 m2
Umbauter Raum13.000 m3
Leistungsphasen1 bis 9